Willkommen im b.logbuch Normalistan

Normalistan

Im b.logbuch normalistan bloggen sich die Autorinnen der Zeitschrift mondkalb durch ein manchmal feindliches, immer jedoch erstaunliches Land: Normalistan. Viele unserer Lesenden leben in ihm – die meisten ohne es zu wissen.

Noch befindet sich das b.logbuch in der Aufbauphase. Navigation und Inhalte sind noch etwas rudimentär, das wird sich aber in den nächsten Woche ändern.




Filmtipp: „Renn, wenn du kannst“ : Kinostart 29. Juli 2010

Marie Gronwald

Ben sitzt für den Rest seines Lebens im Rollstuhl. Er ist fröhlich, intelligent und verzweifelt. Die Liebe kommt für Behinderte wie ihn nicht in Frage. Das erklärt er zumindest seinem neuen Zivi Christian. Der nimmt das Leben leicht: Er wird ein halbes Jahr bei Ben bleiben und dann seiner Wege gehen.

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Literatur- und Lesetipp

Lena Anders

Vor genau zehn Jahren überraschte Benjamin Lebert mit seinem Welterfolg „Crazy“, in dem er sein Leben und seinen Alltag in einem Internat reflektiert und beschrieben hat. Die großen Themen von „Crazy“ waren Liebe, Freundschaft, Sehnsucht, Traurigkeit und Sexualität. Benjamin Lebert wurde 1982 in Freiburg im Breisgau geboren und hat seit seiner Geburt eine spastische, halbseitige Lähmung. Mit seinem Debütroman „Crazy“ gelang es ihm, nicht nur auf eine humorvolle und melancholische Weise sehr viele Leser für sich und seine Sehweise auf die Welt zu gewinnen, sondern die Geschichte wurde ebenso erfolgreich auf die Kinoleinwand gebracht.

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Wann ist man behindert?

Marie Gronwald

Finnischer Tango, der neue Film von Buket Alakus über Freundschaft, Liebe und Musik

Alex hat keine Freundin, keine netten Eltern und keinen Bausparvertrag. Dafür hat er den Finnischen Tango. Sein Akkordeon ist ihm wichtiger als seine Kumpels, mit denen er erfolglos durch Deutschland tourt – bis sich einer der beiden das Leben nimmt und der andere Band und Freundschaft aufkündigt. Alex steht plötzlich allein da. Auf der Flucht vor Schulden und Einsamkeit erfährt er von einer

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Krüppel aus dem Sack - Werbung in eigener Sache

Normalistani

Am 22. Juli gibt es um 20.00 Uhr bei Funkwelle FM (95,2 MgH, www.funkwelle.org ), einem Feriensender, “Krüppel aus dem Sack” mit Matthias Vernaldi (Mondkalb Berlin) und Karsten Krampitz (Ex- Mondkalb Berlin) – übrigens auch die nächsten 3 Dienstage immer um dieselbe Zeit.
logo von www.funkwelle.org
Die bei Mondkalb bereits erschienenen “Krüppel aus dem Sack” – Kolumne können auf der website – also unter www.das-organisierte-gebrechen.de nachgelesen werden.



Zeit in der Opferecke

Der Gerbing

Da hat die altehrwürdige Zeit doch mal ein gutes Händchen gehabt und ein Thema behandelt, das unserer Opferecke würdig wäre.



Dürfen Behinderte Nichtbehinderte selektieren? Moment! Selektieren? Ist das nicht ein Begriff, der eher mit den nationalsozialistischen Tötungsaktionen an Kranken und Behinderten – also 14F13 und T4 – verknüpft ist? Richtig, aber in diesem Fall hat sich Autor Reiner Luyken mal fix die Anführungszeichen gespart. Nicht gut, aber der Artikel berührt trotzdem ein spannendes Thema. In einer Zeit (Haha!) in dem die technische Weiterentwicklungen im Bereich von Präimplantationsdiagnostik und die faktische Legalität zur Spätabtreibung von behinderten Föten die Entstehung von behindertem Leben schon vor der Geburt möglich machen, ist es umgekehrt offenbar weniger normal, wenn Eltern sich mit technischen Mitteln ein Wunschkind kreieren, dass bestimmten Normvorstellungen ausdrücklich nicht entspricht.

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Mondkalb im Radio

Der Gerbing

Zwei unserer Mondkalbredakteure, Jan und Maria, waren letzte Woche zu Gast bei Radio4Humans , einem Potsdamer Radiosender. Die Sendung als Stream könnt Ihr Euch hier anhören. Dazu braucht ihr den Flashplayer.

Wenn ihr den nicht installiert habt, könnt Ihr Euch den hier herunterladen . Wenn Euch das zu anstrengend ist, könnt Ihr Euch die Datei auch als als *.MP3 auf Eurem Computer speichern. Dazu klickt ihr mit rechten Maustaste auf den Link und wählt dann “Ziel speichern unter” aus.



Kind, Kinderer, behindertes Kind...

Der Gerbing

Als WebmasterIn muss man manchmal einfach den ersten Artikel schreiben, nur um zu schauen, ob alles so funktioniert, wie es soll. Gut man kann auch mit endlosen blindtexten arbeiten…. Ooops. Wieso eigentlich Blindtexte? Wieso ist ein sinnfreier Text eigentlich blind? Weil Metaphern nun einmal gern auf Kosten Leuten gehen, die nicht Staatsbürger Normalistans sind.

Auch die TAZ hat das heut morgen mal wieder eindrucksvoll zur Schau gestellt. Womit wir schon beim eigentlich dieses Blindtexts wären….

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